Die Abstracteinreichung beginnt im April 2016!

 
Der Kongresspräsident und der Vorstand der 89. Jahrestagung der NDG lädt ein, Abstracts zu klinisch relevanten dermatologischen Themen oder auch wissenschaftlichen Themen mit klinischer Relevanz einzureichen, um mit einem Poster, Vortrag oder audiovisuellen Beitrag zum wissenschaftlichen Programm beizutragen. Die besten Beiträge werden prämiert.

Abstracts können ab April 2016 zu den genannten Themen ausschließlich per E-Mail eingereicht werden. Bitte beachten Sie, dass die Einreichung eines Abstracts keine Kongressanmeldung bedeutet.

Posterpräsentation

Ihr Poster wird am Freitag und Samstag in der Posterausstellung präsentiert.

 
Kurzvortrag im Assistenforum

Ihr Vortrag wird im Assistentenforum präsentiert.

 
Hinweise zur Abfassung von Abstracts

Gliederung: Titel, Autoren, Klinik/Praxis-Zugehörigkeit, Abstracttext.
Die Länge des gesamten Abstracts darf 2.000 Zeichen (inklusive Leerzeichen) nicht überschreiten.

 
Literaturzitate sind im Abstract nicht erforderlich, bis zu zwei Referenzen sind jedoch optional.

Die Zitierung im Text erfolgt unter Angabe der Nummer der Literaturstelle in eckigen Klammern nach dem Vancouversystem.

Bitte vermeiden Sie das Einfügen von Tabellen in Ihr Abstract.

Sonderzeichen, die mit dem Font "Arial" nicht dargestellt werden können, sind mit einem Doppelkreuz (#) zu kennzeichnen und zu beschreiben. Bitte kein Leerzeichen zwischen Doppelkreuz und Beschreibung einfügen.

Einreichung

Letzter Termin für die Einreichung von Abstracts ist der 30. Juni 2016. Nach Ablauf der Annahmefrist können eingehende Abstracts nicht mehr berücksichtigt werden.

 
Die Abstracteinreichung erfolgt ausschließlich elektronisch per E-Mail an:
johannes.wohlrab(at)medizin.uni-halle.de
Betreff: NDG2016-Abstract

Die besten 3 Beiträge werden mit einem Preisgeld von € 250,00 prämiert.

Beispiel zur Abstract-Formulierung (bitte unbedingt einhalten):

Bioverfügbarkeit topisch applizierter Ceramide im Stratum corneum
1
Universitätsklinik und Poliklinik für Dermatologie und Venerologie and; 2Institut für angewandte Dermatopharmazie, Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg, Halle (Saale)

Basierend auf den Kenntnissen zu den physikochemischen Interaktionen der Lipidfraktionen des Stratum corneums (SC) untereinander wurde die Vorstellung entwickelt, dass bipolare Phosphatidylcholine (Sojalecithin) in Form von Bilayern in die natürlichen SC-Lamellen intergriert werden und die Barrierefunktion substituieren. Mittlerweile ist davon auszugehen, dass dies membranphysiologisch nicht oder nur sehr schwer möglich ist und sich eine Phasenseparation innerhalb des SC ausbildet.

Eine neue Strategie der Membransubstitution geht davon aus, gezielt, nach qualitativen und quantitativen Kriterien zusammengestellte Mischungen aus Humanceramiden und membranstabilisierenden Fettsäuren mit speziell entwickelten galenischen Systemen in das SC transportiert. Damit werden in den natürlichen Membranen integrationsfähige lipophile Einheiten (integrationable lipophilic units, ILUs) bioverfügbar gemacht, die in die lamellaren Strukturen inseriert werden können. Um die Integration zu erleichtern, kann die Permeabilität der SC-Membranen durch Manipulation des temperaturabhängigen Phasenübergangs erleichtert werden.

Dazu wurden im Franz'schen Diffusionsmodell das Diffusionsverhalten verschiedener Zubereitungen mit Fluoreszenzmarkierten Ceramiden untersucht. Nach Aufarbeitung der Haut wurden vertikale Schnittpräparate gefertigt und die Fluoreszenzverteilungsmuster bildanalytisch ermittelt und verglichen. Die Ergebnisse machen deutlich, dass nur lipophile Mischungen (ILUs) im SC ausreichend bioverfügbar werden, deren Zusammensetzung die physikochemische Integration in das SC erwarten lässt.